Auftritt in der „Glühlampe“

Stimmungsvolle Atmosphäre In der Kneipe "Zur Glühlampe" auf dem ehemaligen Gelände der Narva-Werke Berlin, denn wir feierten Ninas 50. Geburtstag
Salto Chorale feiert den 50. von Nina in der „Glühlampe“ auf dem ehemaligen Narva-Gelände

Unsere Nina feiert dort ihren 50. Geburtstag, wir sind eingeladen! Hinter der Warschauer Brücke zeigt uns Peter, welche Gebäude zum „Narva“-Werk gehörten, das in der DDR Volkseigentum war und vor 1945 zur „Osram“ AG gehörte. In der „Glühlampe“ tranken die Schichtarbeiter ihr Feierabend-Bier, jetzt ist die Eckkneipe Szene-Treff für „Eintracht“- und „Sankt-Pauli“-Fans, abgerockt und Graffiti übersät und immer noch sehr gemütlich. Dicht gedrängt stehen Ninas Freunde und Freundinnen vor dem alten Tresen, der DJ heizt die Atmosphäre auf, Nina eröffnet das Buffet, es schmeckt – dann sind wir dran: Wir singen Nina unseren Glückwunsch und mit ihr die Lieder, die sie sich gewünscht hat, und als Special „Ninas September ends“ von „Greenday“ für Nina neu getextet von Anne. Die Soprane Irina und Claudia feiern ihre Nina mit einem irren Luftgitarren-Solo! Nina ist gerührt. Anschließend Tanzen, Trinken, Quatschen open end, so lange, wie die Glühlampe brennt!

kat.

Gesungenes Plätzchen

Salto Chorale in Weihnachtsstimmung
Party feiern gehört dazu. So auch hier zur Weihnachtsfeier.

Unsere Weihnachtsfeier 2019

Jedes Jahr lassen auch wir unsere intensiven Probenmonate mit einer Weihnachtsfeier ausklingen. Diese fand wieder bei Jana und Frank in Pankow statt, deren Wohnung wirklich etwas Besonderes ist. So verwinkelt geschnitten, dass sich einem nicht gleich erschließt, wie viele Zimmer es gibt. Aber keine Panik, Frank geleitete uns sicher ins Wohn- und Esszimmer, wo sich nach und nach das Buffet mit Leckereien füllte. Ob Veganer, Vegetarier oder auch Fleischliebhaber, für jeden war etwas dabei. Es fehlte nur das fantastische Himbeertiramisu von unserer Chorleiterin Antje, die dieses Jahr leider kurzfristig absagen musste.

Bald fanden sich überall kleine Grüppchen auf den vielen Sitzgelegenheiten zum Plauschen, Essen und Trinken ein, bevor der Abend dann in den gesanglichen Teil überging. Hierbei bestand die Herausforderung darin, ohne Chorleiterin mehrstimmige Weihnachtskompositionen wie Stille Nacht, Joy To The World, Mary’s Boychild von Boney M. oder auch das weißrussische Nova Radasts‘ Stala hinzubekommen. Das klappte gar nicht mal so schlecht, zumal Janas Tochter uns am Klavier mit den Anfangstönen half. Nun ja, die Lautstärke war wohl auch dem einen oder anderen Gläschen Wein oder Bier geschuldet, aber es ist eine Überlegung wert, diesen oder jenen Song auch einmal ohne Dirigat einzustudieren, als Übung, um noch besser aufeinander zu hören.

Gegen halb elf war das Buffet schon fast verspeist und langsam verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern. Draußen war es wieder einmal wärmer als gewohnt, aber auch wenn uns vielleicht kein Schnee mehr an Weihnachten erinnert, die Songs und das gemütliche Ambiente haben auf jeden Fall das richtige Feeling aufkommen lassen. Ein schöner Abend.

sib.

Let’s Schwing Together (LST)

Weihnachtsspecial Weihnachtsliedersingen in der Alten Turnhalle mit Antje Laabs und Mitgliedern von Salto Chorale
Weihnachtsliedersingen in der Alten Turnhalle Friedrichshain

Let’s Schwing Together – Weihnachtsspecial mit Antje Laabs und Peter Kuhz

Wer gern gemeinsam singt, kann bei hier einfach sofort einsteigen: Keine Textschwächelei möglich! Alle Texte werden an die Wand gebeamt!

Peter begleitet stilsicher auf der Gitarre. Antje moderiert, klatscht, schnipst, feuert an und singt mit. Und manchmal spielt sie Ukulele oder Bass.

Und:  Jeder* kann mitmachen. Keine Angst vor schlimmen Tönen! Zusammen klingt es immer WUNDERBAR und fühlt sich auch so an J

Am 3. Advent 2019 gab es etwas Besonderes: Let’s Schwing Together ist ein Weihnachtsspecial-Mitsingkonzert mit Salto Chorale, den Mighty Mondays und diversen ÜberraschungsmusikerInnen. Gemeinsam mit vielen GelegenheitslustsängerInnen, Ex-Chormitgliedern, FreundInnen, Verwandten und spontan entschlossenen Gästen sangen wir eine wilde Mischung: schnuckelig Weihnachtliches und völlig Unweihnachtliches – tolle Hits aus Pop und Rock, Ohrwürmer, von denen man nie dachte, dass man sie jemals selbst und auch noch völlig enthemmt singen würde und so auch Schlimme Schlager.

So schön war’s, schön war die Zeit …

Wer auch in 2020 Mitsingen und Mitschwingen möchte, der findet hier weitere Infos und alle Termine: www.letsschwingtogether.de

ant.

Herbstzeitprobe

Salto Chorale macht jedes Jahr im Herbst eine Ganztagesprobe
Auf dem Weg zur Ganztageschorprobe im Herbst mit Salto Chorale

Oder: Zeit haben
Einmal im Jahr treffen wir uns zu einer eintägigen Herbstprobe. Einer Probe mit viel Zeit.

Wir nehmen uns Zeit, um unseren Atem zu spüren, um uns wild durcheinander zu mischen, um zu horchen, ob wir unser Gegenüber auch hören oder um eine andere Stimme zu singen, die gar nicht die eigene ist.

Und dann bekommt jede einzelne Stimmegruppe Zeit zum probieren. Und wir sind immerhin fünf! Ja, ein fünfstimmiger Chor. Da will jeder mal bedient werden.

Es ist, als würde uns Antje, unsere Chorleiterin, auf eine Reise mitnehmen. Wie funktioniert es und wie fühlt es sich an, wenn wir eher in der Kehle singen – mit Schmackes singen – mit Schmalz – mit Verve? Ausprobieren. Hören. Zusammen klingen lassen. Die eigene Stimme erkunden. In der Stimmgruppe. Im ganzen Chor. Öfter mal gibt es dann ein „Ahh, wahnsinn, hätte ich gar nicht gedacht …“ als Kommentar zu hören.

Und schließlich nutzen wir diese Probe auch einfach zum schwatzen. Schon immer wollte ich mit Anne über ihre Farben reden. Und mit Peter über seinen Garten … Auch dafür braucht es Zeit. Die nehmen wir uns, wenn wir in der Pause das Buffet stürmen. Jede und jeder hat etwas mitgebracht. Meistens selbst gemacht. Manchmal einfach noch schnell um die Ecke gekauft. Aber reichlich. Und reichhaltig.

So eine Tagesherbstzeitprobe ist echt wunderbar.

jan.

Herbst in der Osterkirche

Konzert von Salto Chorale in der Osterkirche Berlin-Wedding
Salto Chorale in Konzert Oktober 2019

Ein Konzertmitschnitt.

Als hätte auch die Jahreszeit in das Innere der Kirche Einzug gehalten, so war der erste Eindruck zur Generalprobe. Ein riesiger Raum mit matten Farben war mit Gesang zu füllen. Ob das gelingen könnte? Erst mal alle Lampen und Leuchten an, „Nee, iss zu hell“, also die Hälfte wieder aus, besser. Die Stellproben waren nicht mehr zu zählen, ein Ende noch lange nicht abzusehen. Schluss nach einer halben Ewigkeit – wie passend dieser Begriff ist.

Selbst am Konzerttag sind vor der Veranstaltung noch viele Kleinigkeiten zu richten. Wer macht was? Schon wieder vergessen. Wird schon werden. Wichtiges Element ist die mentale Vorbereitung beim Einsingen. Einem älteren Ehepaar gelang der vorzeitige Eintritt in den „Konzertsaal“ und sie ließen sich auch mit guter Argumentation von Antje nicht noch mal hinauskomplimentieren. Macht nichts.

Endlich ging das Konzert los. Der Chor nahm, von der Seite kommend, singend seine Aufstellung im Altarraum ein. Mit jedem Lied löste sich die Anspannung und wich der Freude am Singen. Die vielfältigen Positionswechsel zwischen den Stücken nahmen das Publikum sichtbar ein und hielten die Spannung hoch. Die Akustik des Kirchenraumes erwies sich als bemerkenswert, ja geradezu überdurchschnittlich gut.

Anhaltender Schlussapplaus – was will man mehr? Na gut, auf Zugabe waren wir vorbereitet. Alle durften mitsingen.

Großes Kompliment von meinen Freunden und Bekannten, die ich in dieser Anzahl gar nicht erwartet hatte.

Singen in einer so tollen Gemeinschaft macht einfach Spaß – und froh noch dazu. Ich freue mich schon auf unser nächstes Konzert.

rai.

Öffenliche Probe im Weinbergpark

Salto Chorale bei einer öffentlichen Probe im Weinbergpark Berlin Mitte
Viel Spaß bei einer öffentlicher Probe im Weinbergpark im August in Berlin

Kaum ein Ort in Berlins Mitte ist im August schöner als der Park am Weinbergsweg. Drum findet ihr uns dort einmal im Jahr an einem lauen Sommerabend zur öffentlichen Probe. Das Grundrauschen der Stadt wird milder, Freunde lassen sich auf Picknickdecken nieder, es werden Becher mit Getränken herumgereicht und nebenan toben Hunde.

In diesem Jahr singen wir erstmals Viva la vida von Coldplay und Catch and Release von Matt Simons. Passanten bleiben stehen und lauschen, als wir einen Ausflug ins Haus am See von Peter Fox wagen. Hit the Road, Jack und Home on that Rock runden die Probe ab.

Nach dem Gesang noch gemütlich schwatzen mit den Freunden, dann schwingen wir uns auf die Räder – die nächste Probe findet in der darauffolgenden Woche wieder im John-Lennon-Gymnasium statt. Wer beim Vorbeispazieren Lust bekommen hat, mit uns zu singen, melde sich einfach!

ann.